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Diagnosebasierte Leseförderung

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Aktivitäten der Fachbereiche

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Wissenswertes über die Lesekompetenz:

  • Lesen ist ein komplexer Lernprozess, der zwei aufeinander aufbauende Leseprozesse umfasst: Leseflüssigkeit (hierarchieniedriger) und Leseverständnis (hierarchiehöher).
  • Kompetente Leser dekodieren Wörter sehr schnell, erkennen Häufigkeitswörter direkt und Wortbestandteile in unbekannten Wörtern, so dass sie deutlich weniger Zeit für das Lesen des Textes brauchen und somit mehr Zeit für das Erfassen/Begreifen des Inhalts zur Verfügung haben als leseschwache Personen.
  • Wer zu langsam liest, vergisst zuvor gelesene Wörter bzw. Sätze schneller, so dass ein globales Textverständnis nicht umfassend gelingen kann.
  • Flüssiges Lesen ist die Basis für das Leseverständnis.
  • Bis zum Ende der Grundschulzeit sollen Kinder altersangemessene Texte ohne Hilfestellung flüssig lesen können.
  • In der Fachliteratur wird in diesem Zusammenhang vom Unabhängigkeitsniveau des Lesens Diese Niveau ist erreicht, wenn beim lauten Lesen mehr als 95 Prozent der Wörter korrekt abgebildet werden (Rosebrock, C., Nix, D., 2017, S. 37) sowie eine Mindestgeschwindigkeit des Lesens vorhanden ist: Als Maßstab gilt eine Leseleistung von mindestens 100 Wörtern pro Minute (WPM) beim lauten Lesen von Texten mittlerer Schwierigkeit (Gold, 2018, S. 68).
  • Diese „Betriebsgeschwindigkeit“ benötigen Lernende in jedem Fachunterricht, um textbasierte Aufgabenstellungen richtig und vollständig erfassen sowie neue textbasierte Lerninhalte selbstständig erschließen zu können.

Mögliche Lese-Problematik nach der Grundschulzeit:

  • Etliche Viertklässler lesen nicht flüssig genug, wenn sie zur Oberschule wechseln: Sie entschlüsseln Buchstaben nicht sicher, die Automatisierung fehlt, ihre Lesefehler können sie selbst nicht unmittelbar korrigieren, sie lesen zu langsam und/oder nicht ausdrucksstark. Die Pandemiesituation hat diese Defizite verstärkt.
  • Eine Leseschwäche „wächst nicht raus“ und stört Schüler:innen auch in den oberen Jahrgängen beim Lernen. Die Pisa-Studie 2018 deckt auf, dass 29 Prozent der 15-Jährigen an nicht gymnasialen Schularten lediglich über eingeschränkte Lesekompetenzen verfügen und somit schlechte Voraussetzungen im Hinblick auf die zukünftige Schul- und Berufswahl mitbringen (Reiss et al., 2019).Aus den genannten Gründen nimmt die TMS die Förderung der Leseflüssigkeit ab dem Schuljahr 21/22 stärker in den Blick.

     

    Wie werden leseschwache Lerner an der TMS gefördert?

    • Wir haben eine diagnosebasierte Leseförderung in der Doppeljahrgangsstufe 5/6 etabliert. Mit den sogenannten Laut-Leseverfahren, vor allem dem Laut-Lesetandem trainieren die Deutschlehrkräfte die Leseflüssigkeit systematisch (möglichst) mehrmals die Woche in ihrem regulären Deutschunterricht.
    • Bei erhöhtem Förderbedarf werden zusätzlich individuelle Lesetrainingseinheiten (bedarfsorientiert zwischen 10-20 Minuten) durch weitere Deutschlehrkräfte oder durch eine FSJlerin zwischen angeboten, sofern genug personelle Ressourcen vorhanden sind. Auch die SAZ könnte für die Leseförderung genutzt werden.
    • Im Einzelfall kann die, Lernfortschrittsdiagnostik im Bereich Lesen (LDL) von Walter (2010) engmaschig (möglichst wöchentlich) eingesetzt werden. Der Test erhebt die WPM innerhalb einer einminütigen Testdauer. Der zu trainierende Schüler legt das Förderziel in Absprache mit der Förderlehrkraft fest und überträgt nach jeder LDL-Testung seinen Messwerte selbst in die Grafik ein. Damit übernimmt er Verantwortung für seine eigene Lernentwicklung und reflektiert seinen Lesefortschritt. Die formative Evaluation ist ein sehr wichtiger Bestandteil dieser Förderintervention.
    • Gleichwohl unterstützt das laute, regelmäßige Lesetraining zuhause mit der Familie die Verbesserung der individuellen Leseflüssigkeit. Eine passgenaue, wirkungsvolle Laut-Lesemethode wird mit den Erziehungsberechtigten explizit erläutert.
    • Mit dem computergestützten Diagnosetool „quop“ messen wir kontinuierlich den Lernfortschritt aller Fünft- und Sechstklässler im Klassenverband. Verbleibt die Leseflüssigkeit eines Schülers längerfristig im unterdurchschnittlichen Bereich, sollte das Arrangement der Lesefördermaßnahme im Unterricht angepasst werden.
    • Quop bietet unter dem Menüpunkt „Klassenliste“ eine diagnosebasierte Einteilung der heterogenen Lerngruppen an. Nach jeder Messung kann es zu einem Wechsel des Tandempartners kommen.

     

    Wie verbessert sich das Leseverständnis?

    • Damit die Schüler:innen zunehmend auch komplexere (Fach-)Texte verstehen, werden die Lesestrategien im Deutschunterricht spätestens ab Klasse 6 intensiv gelernt und trainiert.

    Kann bei sehr leseschwachen Schüler:innen nicht differenziert die Leseausgangslage mit quop ermittelt werden, ist die Durchführung eines Einzeltests mit ELFE II – Leseverständnistest für Erst- bis Siebtklässler sinnvoll (siehe Literaturliste, Tool-Demonstration). Dieses Testverfahren orientiert sich an den Minimalstandards.

Beteiligt


Beteiligt

Alle Deutschlehrkräfte im Jahrgang 5 und 6, weitere Deutschlehrkräfte, FSJlerin und bei dauerhaft ausbleibendem Lernerfolg trotz differenzierter Fördermaßnahmen auch die Förderschullehrkräfte.

Ziel(e) 


Ziel(e) 

(allgemein) 

Schüler erreichen das Unabhängigkeitsniveau beim lauten Lesen (Es werden mehr als 95 Prozent des Textes korrekt gelesen sowie mindestens in einer Geschwindigkeit von  100 WPK.)

Maßnahmen/

Arbeitsplanungen


Maßnahmen/ 

Arbeitsplanungen 

  • Methode „Laut-Lesetandem“ wird im neuen Deutschbuch beschrieben. Genaue Durchführung beachten. Es gibt zwei Routinen.
  • Die Leseübungstexte bestimmt immer die Lehrkraft.
  • Im Leseschrank auf der 1. Etage (Eckraum) gibt es Lesematerialien auf unterschiedlichen Leseniveaustufen. Bitte passend zurückstellen!
  • Weitere Lesematerialien befinden sich zum Download im Team FK Deutsch
  • Diagnosetests befinden sich im Förderraum.

Vernetzt mit 


Vernetzt mit 

Quop, Lernverlaufsmessung, LDL, SLS, Elfe II, Akademie der Leseförderung (alf-Hannover)  Begleitende und Wiederholende Leseverfahren

VerfasserIn 


VerfasserIn 

Christina Meyer

Sonstiges 


Sonstiges 

Literatur:

  • Gold, A. (2018). Lesen kann man lernen. Wie man die Lesekompetenz fördern kann. Göttingen: V&R.
  • Rosebrock, C., Nix, D. (2017). Grundlagen der Lesedidaktik (8. korrigierte Auflage). Baltmannsweiler: Schneier.

Reiss, K. et al. (Hrsg). Pisa 2018. Grundbildung im nationalen Vergleich. Zusammenfassung. Zugriff unter: https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/PresseUndAktuelles/2019/Zusammenfassung_PISA2018.pdf

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    Leseförderung und Lesetandem

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    Aktivitäten der Fachbereiche

    Beschreibung/
    Zusammenfassung


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    FSJler haben die Möglichkeit SuS beim Lesen zu unterstützen. Sie haben einem Zugriff auf alle Stundenpläne der SuS und der Lehrer, und können somit die passenden Stunden raussuchen, in denen mi den SuS lesen können. Die Lehrer können dann per Email informiert werden, in welchen Stunden die Leseförderung stattfindet.

    Beteiligt


    Beteiligt

    Die FSJler/-in und die SuS

    Ziel(e) 


    Ziel(e) 

    (allgemein) 

    SuS fließendes Lesen und Textverständnis beibringen.

    Maßnahmen/

    Arbeitsplanungen


    Maßnahmen/ 

    Arbeitsplanungen 

    Die Lehrer können mithilfe von „quop“ (eine onlinebasierte Lernverlaufsdiagnostik) schauen welche SuS Leseförderung benötigen, und die FSJlerin informieren. Dann wird wöchentlich mit den SuS gelesen, und sich über deren Entwicklung ausgetauscht.

    Vernetzt mit 


    Vernetzt mit 

    Christina Meyer, Deutschlehrer und den SuS

    VerfasserIn 


    VerfasserIn 

    Rebecca Georgos

    Sonstiges 


    Sonstiges 

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      Lese- und Rechtschreibförderkonzept für die Jahrgänge 5 – 7

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      Aktivitäten der Fachbereiche

      Beschreibung/
      Zusammenfassung


      Beschreibung/
      Zusammenfassung

      Die Förderung erfolgt im HJ-Wechsel für die Jahrgangsstufen 5 – 7 zwischen intensiver Leseförderung und Rechtschreibförderung.

      Leseevaluation: Datenbasierte Lernverlaufsmessung der Leseflüssigkeit mit quop (https://www.quop.de/de/start/), bei individuellem Bedarf mit LDL oder SLS

      Leseförderung erfolgt im Deutschunterricht:

      Rhythmisierte Leseförderung zur Steigerung der Leseflüssigkeit nach wissenschaftlich empfohlener Vorgehensweise in wiederholenden und begleitenden Laut-Leseverfahren mit geeigneten Texten, wie z.B.:

      • Laut-Lesetandems
      • Wiederholendes Lesen mit FSJler:in oder Lesementoren
      • Leseverfahren der Akademie für Leseförderung (alf)

      Rechtschreibevaluation: Statusdiagnostik zur Erhebung des individuellen Rechtschreibniveaus sowie Strategiewissens mithilfe der HSP (https://www.biss-sprachbildung.de/btools/hamburger-schreibprobe-5-10-hsp-5-10/).

      Systematische Rechtschreibförderung nach den Rechtschreibstrategien in Kleingruppen:

      • Alphabetische Strategie
      • Orthographische Strategie
      • Morphematische Strategie
      • Wortübergreifende Strategie

      Beteiligt


      Beteiligt

      Deutschlehrkräfte in Klasse 5 – 7, ergänzende Fachkollegen im Rechtschreibunterricht, FSJLer sowie bei Bedarf sonderpädagogische Unterstützung in der Leseförderung

      Ziel(e) 


      Ziel(e) 

      (allgemein) 

      Gute Leseflüssigkeit als Grundlage des Leseverständnisses im Vergleich zur Normgruppe

      Vergleichswerte -Wert 100 Wörter pro Minute (WPM), gute Lesegeschwindigkeit umfasst 150 WPM

      Gutes Rechtschreibniveau, aber mindestens im L-Wert-Bereich von 40-60, Verbesserung der individuellen Teilstrategien

      Maßnahmen/

      Arbeitsplanungen


      Maßnahmen/ 

      Arbeitsplanungen 

      Evidenzbasierte Diagnostiktools:

      • Quop: komplett internetbasiert für Klasse 5 – 6
      • LDL: individuelle Förderung
      • SLS: bei Bedarf für Klassenstufe 5 – 9

      HSP: Internetgestützte Auswertung

      Vernetzt mit 


      Vernetzt mit 

      Quop, LDL, SLS, Laut-Lesetandem, Praxistipps auf der Internetseite der Akademie für Leseförderung Niedersachsen
      (https://alf-hannover.de/materialien/praxistipps-von-a-bis-z), Leseniveaustufen, HSP, Rechtschreibstrategien

      VerfasserIn 


      VerfasserIn 

      Christina Meyer, Martin Hoppe

      Sonstiges 


      Sonstiges 

      Lesefördermaterialen sortiert nach Leseniveaustufen befinden sich im Leseschrank im Gruppenarbeitsraum des ersten Geschosses.

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        quop. Lernverlaufsmessung

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        Aktivitäten der Fachbereiche

        Beschreibung/
        Zusammenfassung


        Beschreibung/
        Zusammenfassung

        Zweck:

        • Da beobachtbare Lesekompetenzdefizite mit gezielten Fördermaßnahmen an der TMS in Beziehung gesetzt werden, erheben wir mit dem computergestützten Diagnosetool „quop“ seit dem Schuljahr 21/22 die Lernausgangslage in den Lernbereichen Leseflüssigkeit, Lesegenauigkeit sowie Leseverständnis im Jahrgang 5.
        • Des Weiteren messen wir in den Klassen 5 und 6 den Lese-Lernfortschritt im Bereich des flüssigen Lesens.

        Eckdaten:

        • Pro Schuljahr sind 10 Messungen vorgesehen (etwa alle drei Wochen).
        • Alle Quop-Testungen sind niveaugleich und damit vergleichbar.
        • Im Durchschnitt dauert ein Test etwa 10 bis 15 Minuten.
        • Bei jeder Lernfortschrittsmessung wird die aktuelle Lesegeschwindigkeit sowie -genauigkeit des Lesers gemessen und miteinander in Beziehung gesetzt.
        • Der ermittelte Lesequotient (LQ) spiegelt das Leseniveau des Lesers wider und kann mit den Durchschnittswerten der Normgruppe verglichen werden.

        Darstellung der individuelle Lernentwicklung als Lernverlaufskurve:

        • Der Kurvenerlauf verdeutlicht die Effektstärke der durchgeführten Lesefördermaßnahme. Steigen die Werte, werden Lernerfolge sichtbar. Die Lesemotivation erhöht sich.
        • Stagniert die Leseentwicklung oder senkt sich die Lernverlaufskurve gar (deutlich) ab, muss unbedingt ein Gespräch mit dem Leser geführt werden. Es ist zu klären, ob er tatsächlich gemäß der verabredeten Laut-Lesemethode richtig und kontinuierlich das laute Lesen geübt hat. Wenn nicht, kann schließlich keine messbare Lernentwicklung stattfinden. Trainiert der Leser jedoch fleißig das laute Lesen, könnte es sein, dass die zur Verfügung gestellten Übungstexte zu leicht oder zu schwer sind, ggf. muss die Leseniveaustufe der Texte verändert werden. In der Fachliteratur heißt es, wer 40 WPM beim Vorlesen unterschreitet oder eine Fehlerquote von mehr als 20 Prozent hat, ist mit dem Text definitiv überfordert (Gold, 2018, S. 70). Es kommt zum Verlust der Lesemotivation, die Lesebereitschaft ist gehemmt. Dies gilt es unbedingt zu vermeiden. Die Lehrkraft bestimmt für das Laut-Lesetandem die Lesetexte.
        • Rät der Leser beim „Quopen“ anstatt wirklich zu lesen, wird dies mit dem Algorithmus des Programm unmittelbar erkannt und es werden keine Lesepunkte vergeben. Dieses Phänomen muss im Vorfeld mit der Klasse deutlich thematisiert werden. Kindern, denen es schwer fällt, Arbeitsregeln einzuhalten, zeigen nicht immer ihr bestes Leistungspotential, wenn sie nicht klar wissen, wozu sie quop machen. Die mangelnde Entwicklung der Leseflüssigkeit ist somit kein eigentliches Lesekompetenzproblem, sondern ein Motivationsproblem.
        • Probleme, die ein Kind belasten, oder eine mögliche Fehlsichtigkeit könnten gleichfalls Ursachen für gehäufte Lesefehler sein.
        • Lernverlaufskurve müssen kontextabhängig analysiert und interpretiert werden.

        Dokumentation:

        • Die Lernverlaufskurve wird im ILE-Ordner abgeheftet.

         

        Werden die Lernverlaufsmessungen bewertet?

        • Diagnoseergebnisse werden nie benotet. Quop ermittelt lediglich die Lernausgangslage im Vergleich zur Normgruppe und beschreibt die Lernentwicklung im Bereich der Leseflüssigkeit bis Ende Klasse 6, um passgenaue Fördermaßnahmen zu entwickeln. Ab Klasse 7 können bei weiter bestehenden Lesedefiziten andere Tools zur Evaluation herangezogen werden, z.B. LDL oder SLS (siehe Literaturliste, Tool-Datenbank von BiSS Transfer).

         

        Ist quop auch in anderen Fächern nutzbar?

        • In den Fächern Englisch und Mathematik wurde quop gleichfalls im Schuljahr 21/22 an der TMS erprobt und evaluiert. Das Tool wurde nicht verpflichtend eingeführt, da sich aus den vielfältigen lernverlaufsdiagnostischen Informationen keine direkten Fördermaßnahmen ableiten ließen.
        • Die Erhebung der Lernausgangslage im Fach Mathematik in den Lernfeldern Mengen und Zahlen, Einheiten sowie Geometrie wurde hingegen positiv eingestuft, um den Lernstand objektiv einschätzen zu können.
        • Fachlehrkräfte der Fächer Englisch und Mathematik können „quop“ nutzen, wenn sie es möchte. Es fallen keine weiteren Kosten an. Die Nutzung ist im Jahresbetrag enthalten.

        Vorteile der diagnosebasierten Förderung mit quop

        • Direkte Rückmeldung:
          • Schüler:innen erhalten direkt nach jeder Lernverlaufs-messung Rückmeldung und können sich selbst besser einschätzen. Lehrkräfte können eine detaillierte Aufschlüsselung der Messwerte im Lehrermenü aufrufen: Lesegeschwindigkeit, Anzahl der richtigen Sätze sowie Lesequotient (LQ).
        • Formative Evaluation:
          • Die lernverlaufsdiagnostischen Informationen unterstützen die Kommunikation zwischen Lehrkraft, Kind sowie Eltern wirkungsvoll, z.B. wenn über weitführende Lernimpulse gesprochen wird.
        • Objektive Sicht auf die Lernentwicklung der Kinder
        • Verbesserung der Unterrichtsqualität:
          • Unterricht/individuelles Förderangebot können zeitnah angepasst werden. Eine passgenaue Differenzierung ist leichter.
        • Normierte Vergleichsgruppe:
          • Der Vergleich zeigt an, ob die Lesekompetenzentwicklung alters- und stufengerecht ist.

        Nachteil von quop: 12,85 Euro (Stand 2022) Jahresgebühr     pro Schüler:in.

        Beteiligt


        Beteiligt

        Deutschlehrkräfte der Jahrgänge 5 und 6, FSJer:in, bei Bedarf weitere Fachkräfte für die individuelle Förderung, ggf.  Förderschullehrkräfte

        Ziel(e) 


        Ziel(e) 

        (allgemein) 

        Orientierung an den Ressourcen der Lernenden, Erhebung der Lernausgangslage, diagnosebasierte Leseförderung sowie bei Bedarf individuelle Förderplanung.

        Kinder lesen am Ende Klasse 6 auf Unabhängigkeitsniveau.

        Maßnahmen/

        Arbeitsplanungen


        Maßnahmen/ 

        Arbeitsplanungen 

        1. Auf der Internetseite von quop als Lehrkraft registrieren und unter „Einstellungen“ die Lerngruppe einpflegen.
        2. Benutzernamen und Passwörter der Kinder generieren, ausdrucken und an die Lerngruppe verteilen.
        3. Zeiträume der Lernverlaufsmessungen sichten und iPads rechtzeitig reservieren.
        1. Erste Messung gut anleiten: eine Doppelstunde dafür einplanen, um das Diagnosetool ausführlich erklären zu können, u.a. Aufgabenformate an der Tafel vorstellen und Metakommunikation über quop (im eigenen Lesetempo lesen, aber nicht trödeln, Antworten nicht raten, keine Bewertung, Vorteile etc.)
        2. Ruhige Arbeitsatmosphäre schaffen und bewahren: Alle starten immer gleichzeitig mit dem Lesetest. Die iPads kommen erst in den Rollkoffer zurück, wenn auch das letzte Kind seinen Lesetest beendet hat (niemand redet, steht auf oder kramt in der Tasche). Ggf. Lernaufgaben z.B. in der App „Anton“ vorab mit der Gruppe festlegen, die direkt nach der Lernverlaufsmessung selbstständig bearbeitet werden.
        3. KEINE Hilfestellung beim Leseprozess geben!

        Ausnahmen:

        • Kinder mit Migrationshintergrund, die Vokabeln nicht kennen. Ggf. nächste Testung im Nebenraum mit FSJler durchführen lassen.
        • Sehr leseschwache Kinder, ggf. mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, können bei Bedarf Testungen mit leichterem Leseniveau (Voreinstellung unter Klassenliste möglich) oder Elfe II ermöglicht werden. Messungen werden nicht ausgesetzt.

        Messergebnisse analysieren und  interpretieren und daraus Förderplanung generieren.

        Vernetzt mit 


        Vernetzt mit 

        Deutschlehrkräfte in Jahrgang 5-7, weitere Lehrkräfte in der Leseförderung

        VerfasserIn 


        VerfasserIn 

        Christina Meyer

        Sonstiges 


        Sonstiges 

        Literatur zum Nachlesen:

        hfp Informationssysteme GmbH Quop. Die Lernverlaufsdiagnostik. Zugriff unter: https://www.quop.de/de/start/

        MK Niedersachsen (Hrsg.) (2021). Handreichung „Lernausgangslage – Feststellung und Dokumentation Klasse 5 bis 10“ Zugriff unter: https://bildungsportal-niedersachsen.de/fileadmin/Startklar_in_die_Zukunft/PDF-Dateien/Handreichung_Lernausgangslage_29.07.2021.pdf

         

        Universität Köln (2022). Bildung in Schrift und Sprache (BiSS) Transfer. Tool-Dokumentation. Zugriff unter: https://www.biss-sprachbildung.de/angebote-fuer-die-praxis/tool-dokumentation/

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          Musikalische Fundgrube

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          Aktivitäten der Fachbereiche

          Beschreibung/
          Zusammenfassung


          Beschreibung/
          Zusammenfassung

          Vorläufige Ideensammlung:

          Musikalischer Adventskalender

          TikTok Module

          Trommelworkshop

          Musical AG

          Musikfreizeit

          Ukulele Workshop

          Multimediale Video-AG

          Musikalische Pausen

          Externe Musiker geben ein Konzert in der TMS

          Theaterbesuch

          Profis zu Gast

          Beteiligt


          Beteiligt

          MusiklehrerInnen, Kai Lünnemann und externe Künstler

          Ziel(e) 


          Ziel(e) 

          (allgemein) 

          Motivation und Begeisterung für Musik wecken

          Maßnahmen/

          Arbeitsplanungen


          Maßnahmen/ 

          Arbeitsplanungen 

          Werden erarbeitet

          Vernetzt mit 


          Vernetzt mit 

          MKS Osnabrück

          VerfasserIn 


          VerfasserIn 

          Christa Nöring

          Sonstiges 


          Sonstiges 

            Titel


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            Kommunalpolitik in Schulen (KidS)

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            Aktivitäten der Fachbereiche

            Beschreibung/
            Zusammenfassung


            Beschreibung/
            Zusammenfassung

            Das Projekt „Kommunalpolitik in die Schulen“ ermöglicht es Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Jahrgangsstufen für 4 bis 6 Wochen einem Ratsmitglied bei der Ausübung seiner kommunalpolitischen Aufgaben über die Schulter zu gucken.
            Die SuS erhalten einen tiefen Einblick in die Kommunalpolitik
            Die Ratsmitglieder machen den Schülerinnen und Schülern Vorschläge über die Terminauswahl.
            Die Veranstaltungstermine liegen ausschließlich in den späten Nachmittags- bzw. frühen Abendstunden und erfordern von den SuS die Bereitschaft, Freizeit zu opfern.

            Beteiligt


            Beteiligt

            FK GSW
            Dieter Ostendorf
            Herr R. Fischer (Gymnasium In der Wüste)
            Martina Sellmeyer (Stadt Osnabbrück)

            Ziel(e) 


            Ziel(e) 

            (allgemein) 

            Stärkung des Demokratieverständnisses der SuS
            Interesse für Politik
            Einblicke in den parlamentarischen Prozess

            Maßnahmen/

            Arbeitsplanungen


            Maßnahmen/ 

            Arbeitsplanungen 

            Vorstellung des KidS- Projekts in den Jahrgängen 9 und 10
            Anmeldung interessierter SuS bei der Stadt Osnabrück (Adresse siehe Teams- Ordner FK GSW/ Projekte)
            Aus Kapazitätsgründen muss die Zahl der teilnehmenden Schüler/innen auf insgesamt 50 beschränkt bleiben. Nur wirklich interessierte Schüler anmelden!
            Notwendig:
            Angabe des vollständigen Namens der SuS, der Anschriften, Geburtsdaten und Telefonnummern der teilnehmenden Schülerinnen oder Schüler unter Angabe des Wunsches bezüglich einer bestimmten Fraktion. (ohne Gewähr)
            Zudem:
            Freigabeerklärung von den Eltern der Schüler:innen zur Nutzung der persönlichen Daten im Rahmen des Projektes. (Formular auf der HP/ per Mail)
            Anmeldung der Fehlanzeige bei Nichtteilnahme unbedingt nötig!

            Vernetzt mit 


            Vernetzt mit 

            VerfasserIn 


            VerfasserIn 

            Dieter Ostendorf

            Sonstiges 


            Sonstiges 

              Titel


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              Erste Begegnungen mit der 2. Fremdsprache (Französisch oder Spanisch)

              Kategorie


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              Aktivitäten der Fachbereiche

              Beschreibung/
              Zusammenfassung


              Beschreibung/
              Zusammenfassung

              Der Schnuppertag im Frühjahr und die Arbeitsgemeinschaften in Klasse 5 ermöglichen den Kindern erste Einblicke in die 2. Fremdsprache.
              Schnuppertag:
              -In vorbereiteten Rollenspielen erfahren die zukünftigen Schüler*innen, wie sich die zwei Fremdsprachen anhören.
              -In einem Quiz bringen sie ihr Vorwissen auf spielerische Weise ein.
              -Die Eltern erhalten erste Informationen zur 2. Fremdsprache ab Klasse 6.
              -Am Ende des Rundgangs können die Schüler*innen einen Abstecher in die Schulküche machen. Dort erwarten sie kulinarische Köstlichkeiten aus Spanien und Frankreich. Gleichzeitig unterstützen sie das Projekt ‘Der Kleine Nazareno‘.
              Arbeitsgemeinschaften:
              In den AGs lassen sie sich auf spielerische Art und Weise auf das Abenteuer 2. Fremdsprache ein.
              Auf dem Programm stehen u.a. Rollenspiele, Lieder, Spiele, Filme, Kochen und Backen, Malen und Basteln und Kennenlernen von Festen und französisch- bzw. spanischsprachigen Urlaubsregionen.
              Die AGs richten sich besonders an die Schüler*innen, die darüber nachdenken, Französisch oder Spanisch im Jahrgang 6 als Wahlpflichtkurs (WPK) zu wählen.

              Beteiligt


              Beteiligt

              Für das Fach Spanisch: H. Ortega
              Für das Fach Französisch: Frau Droste u. Frau Hilling-Ellermann

              Ziel(e) 


              Ziel(e) 

              (allgemein) 

              -Motivation und Interesse für die 2. Fremdsprache bei Schüler*innen wecken
              -Unterstützung der Eltern bei der Entscheidungsfindung

              Maßnahmen/

              Arbeitsplanungen


              Maßnahmen/ 

              Arbeitsplanungen 

              -Vorstellung der 2 Fremdsprachen am Schnuppertag
              -Arbeitsgemeinschaften Französisch und Spanisch in Klasse 5

              Vernetzt mit 


              Vernetzt mit 

              Fachbereiche Französisch und Spanisch

              VerfasserIn 


              VerfasserIn 

              H. Ortega, Fr. Droste, Fr. Hilling-Ellermann

              Sonstiges 


              Sonstiges 

                Titel


                Titel

                Lange Nacht der Mathematik

                Kategorie


                Kategorie

                Aktivitäten der Fachbereiche

                Beschreibung/
                Zusammenfassung


                Beschreibung/
                Zusammenfassung

                In Kooperation mit dem Gymnasium der St. Angela Schule nehmen im November jedes Jahres viele SchülerInnen der Thomas Morus Schule an der “Langen Nacht der Mathematik” teil.

                Beteiligt


                Beteiligt

                Mathebegeisterte SchülerInnen und Fachkonferenzleiter Mathematik

                Ziel(e) 


                Ziel(e) 

                (allgemein) 

                Nationaler Vergleich, Elite fordern, Spaß an der Mathematik, Kooperation mit der St. Angela Schule

                Maßnahmen/

                Arbeitsplanungen


                Maßnahmen/ 

                Arbeitsplanungen 

                Absprache mit dem Fachobmann der St. Angela Schule. Ort: St. Angela Schule.

                Vernetzt mit 


                Vernetzt mit 

                FK Mathematik und St. Angela Schule

                VerfasserIn 


                VerfasserIn 

                Yannick Flottmann

                Sonstiges 


                Sonstiges 

                  Titel


                  Titel

                  Jugendparlamentswahlen

                  Kategorie


                  Kategorie

                  Aktivitäten der Fachbereiche

                  Beschreibung/
                  Zusammenfassung


                  Beschreibung/
                  Zusammenfassung

                  Das Jugendparlament ist ein Gremium von und für Jugendliche in Osnabrück. Sie beteiligen sich an Vorhaben der Stadt zu jugendrelevanten Themen und machen den politischen Gremien Vorschläge zur Verbesserung der Lebensverhältnisse von Jugendlichen.
                  Wählen können Jugendliche, die zwischen 12 und 18 Jahre alt sind und in Osnabrück wohnen oder in Osnabrück zur Schule gehen oder in Osnabrück einen Freiwilligendienst oder eine Ausbildung machen.
                  Gewählt werden können Jugendliche, die zwischen 14 und 18 Jahre alt sind und in Osnabrück wohnen oder in Osnabrück zur Schule gehen oder in Osnabrück einen Freiwilligendienst oder eine Ausbildung machen.
                  Alle zwei Jahre kann man sich als Kandidat:in bewerben und 25 Kandidat:innen mit den meisten Stimmen sind ins Jugendparlament gewählt.

                  Die 25 gewählten Mitglieder des Jugendparlaments im Alter von 14 bis 18 Jahren vertreten für 2 Jahre die Interessen Osnabrücker Jugendlicher.
                  Sie beteiligen sich an Vorhaben der Stadt zu jugendrelevanten Themen und machen den politischen Gremien Vorschläge zur Verbesserung der Lebensverhältnisse von Jugendlichen.

                  Beteiligt


                  Beteiligt

                  FK GSW- Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9/10
                  Geschäftsstelle des Jugendparlaments Osnabrück
                  Kinder- und Jugendbüro der Stadt Osnabrück
                  Große Gildewart 6-9
                  49074 Osnabrück
                  mail@jugendparlament-os.de Aus

                  Ziel(e) 


                  Ziel(e) 

                  (allgemein) 

                  Stärkung des Demokratieverständnisses bei den SuS

                  Maßnahmen/

                  Arbeitsplanungen


                  Maßnahmen/ 

                  Arbeitsplanungen 

                  Kontaktaufnahme mit der Geschäftsstelle des Jugendparlaments Osnabrück
                  Kinder- und Jugendbüro der Stadt Osnabrück
                  Große Gildewart 6-9
                  49074 Osnabrück
                  mail@jugendparlament-os.de Aus <https://www.jugendparlament-os.de/index.php?aid

                  Vorstellung des Jugendparlaments in den Jahrgängen 7 bis 10

                  Vernetzt mit 


                  Vernetzt mit 

                  VerfasserIn 


                  VerfasserIn 

                  Dieter Ostendorf

                  Sonstiges 


                  Sonstiges 

                    Titel


                    Titel

                    Schulsportassistenten/ Schulsportassistentin

                    Kategorie


                    Kategorie

                    Aktivitäten der Fachbereiche

                    Beschreibung/
                    Zusammenfassung


                    Beschreibung/
                    Zusammenfassung

                    Die Schulsportassistenten / Schulsportassistentinnen sollen im außerunterrichtlichen Schulsport Verantwortung übernehmen und den Schulalltag und Ganztag mitgestalten. Die Möglichkeiten beinhalten vor allem helfende Tätigkeiten und reichen über die Mitgestaltung bis hin zu klar eingrenzten Leitungsfunktionen bei der Planung und Durchführung von Bewegungs- und Sportangeboten in Schulen.

                    Mögliche Tätigkeitsfelder der Schulassistenten/-assistentinnen an der TMS
                    – Pausengestaltung (Verleih von Geräten, Durchführung von
                    Spielangeboten/ Pausenturnieren, offene Sporthalle)
                    – Unterstützung bei Veranstaltungen (z.B. Sportfeste)
                    – Vertretung von Sport- und Bewegungsinteressen der SuS

                    Beteiligt


                    Beteiligt

                    Schulsportassistenten/ Schulsportassistentinnen,
                    verantwortliche Ansprechpersonen für das jeweilige Sport- und Bewegungsangebot (z.B. FK Sport)
                    Ansprechpartner für die AG: Herr Brunke, Frau Brüwer, Frau Richter

                    Ziel(e) 


                    Ziel(e) 

                    (allgemein) 

                    – SuS können bei Sport- und Bewegungsaktivitäten in Schule aktiv
                    mitwirken, das Schulleben gestalten, sich freiwillig engagieren und
                    Verantwortung übernehmen
                    – Schule kann vermehrt Aktivitäten und Bewegung in der Schule anbieten
                    – Schule erhält Unterstützung für die Gestaltung des offenen Ganztages

                    Maßnahmen/

                    Arbeitsplanungen


                    Maßnahmen/ 

                    Arbeitsplanungen 

                    – Bestandsaufnahme von bereits ausgebildeten Schulassistenten an der
                    Schule
                    – Angebot einer AG zur Ausbildung von Schulassistenten
                    – Zur Durchführung von Aktivitäten in der Schule ist die Unterstützung
                    seitens der Schule bzw. verantwortlicher Ansprechpersonen erforderlich.

                    Vernetzt mit 


                    Vernetzt mit 

                    Stadtsportbund Osnabrück e.V.

                    VerfasserIn 


                    VerfasserIn 

                    Julia Brüwer

                    Sonstiges 


                    Sonstiges 

                    Stand April 2022: Die Einführung einer AG zur Ausbildung von Schulsportassistenten/- assistentinnen zum Schuljahr 22/23 ist in Planung.